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Am 23. September 2004 war die Ausstellung erstmals im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin zu sehen. Sie gehörte zum Rahmenprogramm des internationalen Wettbewerbes „Verfemte Musik“. Acht der „Mädchen von Zimmer 28“ waren in Schwerin zu Gast, unterstützt von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.
Die Ausstellung spiegelt den Alltag und das Schicksal der jüdischen Kinder im ‚Ghetto’ Theresienstadt, erzählt von einer außergewöhnlichen Gemeinschaft im Mädchenheim, Zimmer 28, und vermittelt sowohl aus biographischer Perspektive wie in einem großen weltgeschichtlichen und kulturhistorischen Bilder-Bogen ein trauriges Kapitel Zeitgeschichte.
Bis 2011 nahmen über 50 Veranstalter im In-und Ausland die Ausstellung ins Programm. Im Januar 2008 wurde sie im Deutschen Bundestag gezeigt. 2006 entstand eine Ausstellung für Tschechien, 2009 eine für Frankreich. Die französische Ausstellung wurde im Rahmen des Festival „Musiques Interdites“ im Juli in Marseille eröffnet. 2010 entstand eine englische Version, die in Tel Aviv erstmals gezeigt und dann im April 2010 nach London kam, wo die Haberdashers Aske’s Boys’ School ein pädagogisches Pilotprojekt startete.
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Am 27. Januar 2011 erhielt die Warschauer Musikwissenschaftlerin Katarzyna Naliwajek-Mazurek, Kuratorin der Ausstellung “Musik im okkupierten Polen 1939-1945”, von der Universität Lüneburg den Hosenfeld/Szpilman-Preis. Damit wurde eine Ausstellung ausgezeichnet, die wir, Room 28 e.V., anläßlich des 70. Jahrestages der Errichtung des Warschauer Ghettos und des 200. Geburtstages des polnischen Komponisten Frédéric Chopin im Rahmen eines EU-Projektes initiierten und am 9. November 2010 im Neuen Marstall, 'Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin' eröffneten. Realisiert wurde die deutschsprachige Version dank Förderung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Initiator und Co-Kurator der Ausstellung ist unser Vorstandmitglied, Frank Harders-Wuthenow.
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