Die Flagge der „Mädchen von Zimmer 28“, mit ihrem Symbol, dem Maagal, Hebräisch: Kreis und im übertragenen Sinne Vollkommenheit.
wurde am 3. April 2007 in Berlin vom Freundeskreis der sog. „Mädchen von Zimmer 28“ und von den Förderern der Aktivitäten von Room 28 Projects
gegründet.
den interkulturellen Dialog über Kunst, Kultur und Erziehung zur Menschlichkeit zu befruchten, Zivilcourage zu stärken und im Bewusstsein der individuellen Verantwortung des Menschen handelnd und gestaltend an gesellschaftlichen Prozessen mitzuwirken.
gilt künstlerischen Werken und kulturellen Leistungen, die der humanistischen Tradition verpflichtet sind und durch menschenverachtende Regime wie das der Nationalsozialisten zerstört, pervertiert, ihrer Substanz beraubt und vergessen wurden. Diese künstlerischen Werke zu beleben, an ihre Schöpfer zu erinnern und elementare menschliche Werte zu stärken und im Heute zu verankern ist oberstes Ziel von Room 28.
wurzelt in dem deutsch-jüdischen Erinnerungsprojekt einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden, den sogenannten „Mädchen von Zimmer“ mit der Autorin Hannelore Brenner-Wonschick sowie in der von ihr gegründeten Room 28 Projects.
Foto: ©
Evelin Frerk
Wir unterstützen das Anliegen der Room 28 Projects und das damit verbundene Ziel, für die Wanderausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28, L 410, Theresienstadt
“ eine ständige Heimat zu schaffen, zumal wir anlässlich der Ausstellung im Deutschen Bundestag
im Januar 2008 vom Deutschen Bundestag einen Nachbau des „Zimmer 28“ erhalten haben (Foto). Insofern ist es ein Gebot der Stunde, für die Ausstellung und allem, was sich hier bündelt, einen ständigen Ort zu schaffen:
einen
Raum für Room 28
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Wir bieten diese Wanderausstellung in Kooperation mit den Room 28 Projects
zur Ausleihe an.
Wir bieten diese Wanderausstellung zur Ausleihe an und entwickeln gerne mit Ihnen ein (z.B. musikalisches) Begleitprogramm.
Room 28 leitet sich ab vom Zimmer 28 des Mädchenheims L 410 in Theresienstadt. Wer die Geschichte kennt, wird verstehen, warum das Zimmer 28 zum Symbol wurde. Von diesem Ort geht, allem Unglück zum Trotz, ein positives Signal aus – die Aufforderung, die existentielle Bedeutung kultureller Leistungen und Begriffe wie Menschlichkeit, Solidarität, Freundschaft, Kunst und geistiger Widerstand zu reflektieren und mit Leben zu füllen. Auch die Aufforderung, ein fast verlorengegangenes Erbe zu erforschen, aufzudecken und zu bewahren, was bewahrenswert ist und wiederzubeleben, was unser Dasein bereichert.
So wurde das Symbol zum Programm, inspirierte die
Praeambel
der Vereinssatzung und führte zu neuen Projekten.
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